1809 | Geburt am 12. März in Zwiefalten |
Eltern: Johannes von Werner und Friedericke Christiane. Der Vater war zunächst Forstkassier, später in Reutlingen Finanzkammerpräsident und Abgeordneter im württem- | |
1823-1827 | Evangelisches Seminar im Kloster Maulbronn |
1827-1832 | Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen. Gustav Werner wohnt im Tübinger Stift. |
1832 | Privatlehrer in Straßburg |
Begegnung mit dem Lebenswerk von Johann Friedrich Oberlin (1740 – 1826) Oberlin hatte das Ziel verfolgt, durch sozialdiakonische Aktivitäten die Menschen aus ihrer Armut zu holen und seine Gemeinde dadurch zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Werner sieht in Oberlin ein Ideal. | |
1834 | Vikar in Walddorf. Gustav Werner ist zuständig für die Gemeinden Walddorf, Gniebel, Häslach und Rübgarten (alle Kreis Reutlingen). |
1837 | Beginn seiner diakonischen Tätigkeit, Gründung einer Kleinkinderschule (Kindergarten) und einer Industrieschule (Unterricht in Stricken, Häkeln und Klöppeln). Gründung einer Kinderrettungsanstalt, in die Waisenkinder aufgenommen werden. |
1840 | Umzug nach Reutlingen mit zwei Mitarbeiterinnen und zehn Kindern |
1841 | Heirat mit Albertine Zwißler |
1842 | Kauf und Umzug in das Wohnhaus "Gottes-Hülfe", zusammen mit 30 Kindern und fünf Mitarbeiterinnen. Gründung der ersten anstaltseigenen Handwerksbetriebe. |
1848 | 80 Kinder und Hilfsbedürftige leben in der Anstalt. |
1850 | Kauf der Papierfabrik an der Echaz in Reutlingen, weitere Fabrikgründungen folgen |
1854 | Eine erste Zweiganstalt in Fluorn im Schwarzwald wird gegründet. Es folgen die Schwarzwaldgemeinden Rodt, Schernbach und Gundelfingen. |
1855 | Die Anstalt wird erstmals Bruderhaus genannt. |
1881 | Stiftungsurkunde der Gustav Werner Stiftung zum Bruderhaus |
1882 | Ritterkreuz 1. Klasse des Friedrichsordens |
Tod seiner Frau Albertine am 19. September | |
Arbeitsplätze für Menschen mit geistigen, körperlichen und seelischen Einschränkungen werden eingerichtet. Die "Kartonagen- und Tütenfabrikation" gilt als Vorläufer der heutigen Werkstätten für behinderte Menschen innerhalb der BruderhausDiakonie. | |
1884 | Ehrenbürgerwürde der Stadt Reutlingen |
1887 | Gustav Werner stirbt am 2. August |